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Wildkatze © VDN/Lonche

Die Wildkatze - Zielart für den Biotopverbund

Im Rahmen des Sonderprogramms zur Stärkung der biologischen Vielfalt des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württembergs setzt die Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) in Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald e. V. Maßnahmen zur Vernetzung von Wildkatzen-Lebensräumen um.

Wildkatzen und viele andere Wildtiere benötigen bei ihren Wanderungen deckungsreiche Strukturen. Die Wildkatze breitet sich seit ihrer Wiederentdeckung 2006 von Westen her kommend wieder in Baden-Württemberg aus.

Trüffelbiotope für die Wildkatze: Flächen für für projektbezogene finanzielle Unterstützung von Biotopverbundelementen mit Trüffelpflanzen gesucht

Um geeigneten Lebensraum zu erhalten, ist die Wildkatze gezwungen, Offenlandbereiche zu durchwandern, die von Barrieren zerschnitten sind (Straßen, Siedlungen) oder durch intensive Nutzung nur wenig deckungsgebende Strukturen bieten. Gerade im Offenland ist die Herausforderung groß, die räumlichen Ansprüche von Grundeigentümern, Bewirtschaftern und Naturschutz in Einklang zu bringen. So sollen z. B. durch die Anpflanzung von Trüffelpflanzen und Begleitsträuchern neue Biotopverbundelemente mit wertvollen Gehölzstrukturen in der Kulturlandschaft geschaffen werden. Da nach einigen Jahren die ersten Trüffel geerntet werden können, entsteht dabei ein langfristiger Mehrwert für die Bewirtschafter und gleichzeitig auch für den Naturschutz. Diese Trüffelbiotope könnten gerade in einer intensiv genutzten Kulturlandschaft wichtige Lösungsansätze gemäß des Naturpark-Konzepts „Schützen durch Nützen“ bieten.

Entsprechend suchen wir interessierte Grundeigentümer, die bereit sind, eine Trüffelpflanzung gemeinsam mit uns zu gestalten und umzusetzen.

Wir bieten nach Standortprüfung und im Einklang mit unseren Kriterien (siehe Dokument rechte Spalte) eine projektbezogene finanzielle Unterstützung von 50 % des Pflanzguts sowie eine fachliche Begleitung der Pflanzung. Die Karte zeigt den Suchraum, in dem für das Jahr 2019 geeignete Standorte gesucht werden. Die grünen Linien sind waldgebundene Wildtierkorridore. Diese Verbindungen stellen Bereiche dar, die heute zum Teil bereits beeinträchtigt sind, jedoch für waldgebundene Wildtiere die letzten Möglichkeiten bieten, in unserer Kulturlandschaft zu wandern.

Biotopverbundelemente im Wald

Nicht nur im Offenland, sondern auch im Wald benötigt die Wildkatze strukturreiche Lebensräume. So bieten v. a. abgestorbene Bäume (Totholz), Wurzelteller, Felsspalten oder Lichtungen genügend Versteck-, Ruhe- und Jagdmöglichkeiten. Durch die Entwicklung solcher Elemente kann sich die Wildkatze neue Lebensräume erschließen oder diese zumindest zum Durchwandern nutzen.

Für die Umsetzung dieser Waldmaßnahmen suchen wir im Kommunal- und Privatwald Flächen, welche für die Vernetzung von Wildkatzen-Lebensräumen besonders wichtig sind.

Haben Sie Interesse, und Ihre Fläche im Offenland oder Wald liegt innerhalb des Suchraums?
Dann kontaktieren Sie:
Stephanie Kraft
0761 4018-469 (vormittags)
Gerne per Mail:
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