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Landschaft bei Herrenschwand © Christoph Wasmer
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Blindenseemoor (Schönwald)

Das Blindenseemoor entstand auf einer weit ausgedehnten Hangschulter unterhalb der Blindenhöhe. Es besteht aus zwei Hochmoortorfkörpern, die durch eine offene, baumfreie Niedermoorrinne getrennt sind. Das Blindenseemoor stellt ein Spirkenmoor dar und wird von der Spirke (Moor-Kiefer, Pinus rotundata) auf dem größten Teil der Fläche bewachsen. Der westliche Teil des Moores (durch den Bohlenweg zugänglich) enthält den Blindensee, einen Moor-Kolk, der von Spirken gesäumt wird. Im westlichen Moorteil finden sich außerdem noch offene bzw. halboffene Bereiche mit ausgeprägtem Bult-Schlenken-Muster.

Das Blindenseemoor wurde an mehrere Stellen randlich durch Torfstich beeinträchtigt. Die Störungen konnten dank der Größe des Moores nicht das Torfwachstum im Moorzentrum des westlichen Teils zum Erliegen bringen. Der östliche Moorteil wird dagegen durch starkes Vordringen der Fichte (Picea spec.) und einen Rückgang der primären Moorarten gekennzeichnet. Hier haben sich Störungen stark in der Vegetation ausgewirkt.

Tip:

1. Moorumwanderung ab Blindenhöhe
2. Wanderung ab Hölltal oder Schwarzenbach (Reinertonishof), vorbei an Niedermooren, Hochmoorresten (Elzhofmoor) über Blindenhäusle zum Blindensee
3. Rundwanderung ab Weißenbacher Höhe über Weißenbachtal, Reinertonishof, Blindenhäusle, Blindensee
4. Größere Wanderung ab Martinskapelle über Briglirain (NSG), Weißenbacher Höhe, Weißenbachtal, Schwarzenbach, Blindensee, Schonach.

Moortyp

Spirken-Hochmoor
Wichtige Informationen
Nutzung:kleine Torfstiche, einzelne Gräben
Höhe über NN:990 - 1005 m


Nördlicher Teil des Blindenseemoores (© P. von Sengbusch)


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