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Brunch auf dem Bauernhof © Peter Mesenholl
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Schutz und Nutzen des Waldes

Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht? Der Naturpark Südschwarzwald setzt sich auf vielfältige Weise für eine Balance zum Schutz und Nutzen des Waldes ein.



Nach Beschluss der Vereinten Nationen ist das Jahr 2011 das "Internationale Jahr der Wälder" und rückt damit auch den ‚schwarzen Wald' in den Fokus. Der offizielle Start wird am 21. März, dem ‚Internationalen Tag des Waldes', gegeben.

Denkt man an den Schwarzwald, steht er mit seinem national und international bekannten Namen in erster Linie für eine vielfältige touristische Region und gilt mit seinen Wäldern als Ort mit hohem Erholungs- und Freizeitwert.
Doch der Schwarzwald ist seit 200 Jahren mehr als das: Als Privat- oder Staatswald ist er durch generationenübergreifende nachhaltige Bewirtschaftung vielfach ein wertvoller und rentabler Holzlieferant. Durch die ausgeglichene CO2-Bilanz ist Holz ein gesuchter heimischer Brennstoff für Öfen und Kamine. Doch auch in der Bau-, Möbel- und Papierindustrie ist Holz als handelbares Gut und Wirtschaftsfaktor nicht mehr wegzudenken. Jahrhunderte hindurch lebten und leben die Menschen im Schwarzwald vom Holz. Der Wald hat aber neben seiner Funktion als Erholungs- und Nutzraum auch die Funktion eines Schutz- und Lebensraums für zahlreiche Pflanzen und Tiere. Selbst das ‚wertlose' Totholz ist für viele Organismen überlebensnotwendig.

Der Naturpark Südschwarzwald arbeitet seit seiner Gründung 1999 aktiv an der Erholungsfunktion sowie an der Nutz- und Schutzfunktion des Waldes mit Blick auf die Bewahrung einer nachhaltigen Balance.
So sollen die Wälder wieder strukturreicher werden und abwechslungsreiche Waldgesellschaften aus Tanne, Buche und verschiedenen Laubarten bilden. Aber auch als Erholungsraum für Menschen, Pflanzen und Tiere soll er weiterhin bestehen können. Dazu werden die Besucherströme gezielt gelenkt und Naturruhezonen eingerichtet. Auf attraktiven Lehrpfaden entdeckt man das Waldkulturerbe, das den südlichen Schwarzwald nachhaltig erlebbar werden lässt.

Damit der Schwarzwald mit seinen Dörfern und Höfen nicht sein markantes Gesicht verliert, befasst sich eine Naturpark-Arbeitsgruppe beispielsweise mit dem Thema Planen und Bauen im Naturpark. Die Ergebnisse fließen in das demnächst erscheinende Buch "DorfLeben - Spaziergänge durch Geschichte, Landschaften und Dörfer im Naturpark Südschwarzwald" ein, das sowohl für die historische wie auch für die zukunftsorientierte Gestaltung des Bauens mit dem Werkstoff "Holz" sensibilisieren möchte.

Zudem finden 2011 im Haus der Natur auf dem Feldberg zwei Sonderausstellungen statt:
Von März bis Ende Mai präsentieren der Naturpark Südschwarzwald in Zusammenarbeit mit ForstBW und dem Forum erlebnis:holz die vielfältige Verwendung des Werkstoffes Holz. Von März bis Ende April werden prämierte Beispiele des Architekturpreises 2010 "Neues Bauen im Schwarzwald" ausgestellt, die zeigen, wie interessant das Bauen mit dem heimischen Werkstoff Holz im Schwarzwald umgesetzt wird.

Weitere Informationen und Aktivitäten im Naturpark Südschwarzwald: www.naturpark-suedschwarzwald.de

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veröffentlicht: Mi, 09.02.2011
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