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Brunch auf dem Bauernhof © Peter Mesenholl
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Parlamentarische Staatssekretärin informiert sich über Natur- und Bauprojekte im Südschwarzwald

Baukultur/Naturschutz

Schwarzelühr-Sutter: „Südschwarzwald ist Vorreiter für nachhaltiges Wirtschaften“
Parlamentarische Staatssekretärin informiert sich über Natur- und Bauprojekte im Südschwarzwald


Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumwelt- und -bauministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, hat sich heute (13.07.2017) im Südschwarzwald über den Stand der vom BMUB geförderten Projekte zu „Baukultur und Tourismus“ sowie zur internationalen Wiedervernetzung von Wildtieren am Hochrhein informiert.

Schwarzelühr-Sutter: „Natur und Baukultur – das sind zwei Facetten, für die der Schwarzwald weit über die Region hinaus bekannt ist. Mit der Modernisierung und Neubelebung unserer Schwarzwald-Architektur können wir dabei helfen, den Südschwarzwald als touristische Region zu stärken. Dazu kommt unser großes Naturkapital, das es zu erhalten gilt. Dafür brauchen wir intakte, miteinander verbundene Lebensräume für Tiere und Pflanzen. Der Naturpark Südschwarzwald zeichnet sich hier als Vorreiter für nachhaltiges Wirtschaften aus.“

Der Hochrhein ist eine Art Nadelöhr für die biologische Vielfalt. Darum lässt das Bundesamt für Naturschutz hier mit Mitteln des BMUB untersuchen, wie man bereits entstandene Engstellen im Biotopverbund als Korridore für wandernde Tiere trotz Straßen, Wohn- und Gewerbegebieten offen halten kann. Ziel des Vorhabens ist die landschaftsökologische Anbindung des Schwarzwaldes an den Hochrhein sowie in das Schweizer Jura. Die Umsetzung im Gelände soll ab 2019 beginnen.

Die Region Südschwarzwald ist eine von insgesamt acht ausgewählten Regionen im BMUB-Projekt „Baukultur und Tourismus“. Ziel des Projekts ist es, Baukultur über die typische Architektur und Siedlungsentwicklung hinaus als identitätsstiftende und tourismusfördernde Marke des Südschwarzwaldes zu etablieren. Im Mittelpunkt steht, die klassischen Schwarzwälder Bauformen für zeitgemäße Nutzungen und mit hoher Gestaltungsqualität neu zu interpretieren. Ein Netzwerk „Regionale Baukultur und Tourismus“ soll sich konstituieren.Ein gutes Beispiel für die Weiterentwicklung des Klassikers Schwarzwaldbauernhof ist der Gemeinde Fröhnd gelungen, die ein neues Bürgerhaus mit Mehrzweckhalle und Marktscheune erhalten soll.

Weitere Informationen:

- Broschüre zu „Regionale Baukultur und Tourismus“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) PDF-Download
- BBSR-Internetseite zu Baukultur und Tourismus [ Link]
- Gebietsschutz und Vernetzung: www.bmub.bund.de/P4479
- Bundesprogramm Wiedervernetzung: www.bmub.bund.de/N45852

Quelle:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
(13.07.2017 | Pressemitteilung Nr. 247/17 | Naturschutz/Biologische Vielfalt)

Bildnachweise (© Julian Büche):

Bild 1: Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumwelt- und -bauministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, besucht den Goldbachhof in Bernau (von links: Markus Kaiser (Goldbachhof), Roland Schöttle (Geschäftsführer Naturpark Schwarzwald) und Rita Schwarzelühr-Sutter).

Bild 2: Die Parlamentarische Staatssekretärin erkundigt sich über das Projekt "Baukultur und Toursimus" (BKUT) in Fröhnd, wo mithilfe des Gestaltungsbeirats des Naturparks Südschwarzwald eine neue Gemeindehalle entsteht (von links: Roland Schöttle, Rita Schwarzelühr-Sutter und Tanja Steinbrunner (Bürgermeisterin von Fröhnd)).

Bild 3: Vorstellung des BfN-Projekts „Wiedervernetzung von Wildtieren am Hochrhein“. Von links: Roland Schöttle, Rita Schwarzelühr-Sutter, Frank Lückfeldt (Gemeinderat der Gemeinde Murg), Christoph Mozer (Projekt-Koordinator) und Stéphanie Kraft (Projekt-Koordinatorin).

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veröffentlicht: Do, 13.07.2017
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