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Landschaft bei Herrenschwand © Christoph Wasmer
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Gfällfelsen (Oberried)

Das "Gfäll" ist neben dem Schlüchttal das größte und beliebteste Klettergebiet im Südschwarzwald. Die bis zu 70 m hohen Felsen liegen hoch über dem Tal, etwas vertreut am Westhang des Hochfahrn bei Oberried. Je nach Wetter kann man sonnige oder schattige Felsen wählen.

Naturschutz

Die Felsen liegen im Natura 2000-Gebiet "Hochschwarzwald um den Feldberg". Die Felsen unterhalb des Wanderwegs sind gesperrt, einzige Ausnahme ist das Bauerntürmle. Magnesiaverbot.

Tipps und Hinweise

Die ausgezeichnete Felsqualität, die sehr gute Absicherung und das große Routenangebot in gemäßigten Schwierigkeiten machen das Gfäll zu einem echten Genussgebiet. Auch Familien und Anfänger kommen hier auf ihre Kosten. An den beliebten Felsen wie Birkenwändle, Zigeunerwändle und Rastplatz kann allerdings an schönen Tagen ein erheblicher Kletterbetrieb herrschen. Berühmt ist der Studentenweg, eine 100 m lange, gemütliche Felsfahrt im mittleren Schwierigkeitsgrad aus den 1930er Jahren.

Anreise

Mit der Höllentalbahn bis Kirchzarten, stündlich weiter bis zur Haltestelle Oberried, Schneeberger Hof. Über die Brücke, kurz vor der Garage des Bauernhofs führt ein kleiner Weg nach rechts in den Wald. Auf diesem in ca. 30 Min. bergauf zum Felsen. Mit dem PKW über die B 31 nach Kirchzarten und auf der L 126 an Oberried vorbei bis zum Parkplatz bei der Brücke zum Schneeberger Hof. Bitte nur auf dem Parkplatz parken! Von Freiburg ist auch die Anreise per Fahrrad als klimafreundliche und sportliche Variante sehr zu empfehlen - garantiert staufrei!
Wichtige Informationen
Anzahl Routen:100
Länge der Routen:10-100 m
Schwierigkeit:2 bis 8
Gestein:Die Gfällfelsen und die nahe gelegenen Scheibenfelsen im Zastler Tal bestehen aus grau-braunen Gneisen. Es sind vorwiegend gratnitähnliche Anatexite, z. T. mit lagiger und adriger Struktur. Das widerstandsfähige Gestein bildet hohe Felswände. Bei der Verwitterung entstehen ausgedehnte Blockhalden. Die großen Felskomplexe beheimaten zahlreiche Tier- und Pflanzenarten.


Klettern im Gfäll © Ch. Frick