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Landschaft bei Herrenschwand © Christoph Wasmer
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Schlüchttal (Ühlingen-Birkendorf)

Das wilde, tief eingeschnittene Schlüchttal weist eine grandiose Felslandschaft mit bis zu 100 m hohen Felsen und ausgedehnten Blockhalden auf. Die vielseitigen Routen haben fast schon alpinen Charakter. Hier findet jeder Bergsteiger, vom Genusskletterer bis zum Leistungskletterer, den passenden Fels.

Es git 8 Sektoren: Hagenbuchfels, Falkenstein, Vesperklotz, Spächtturm, Chrüzfelsenfluh, Tannholzwand, Allmuter Grat, Schwedenfels. Diese verteilen sich südlich und nordöstlich von Witznau.

Naturschutz

Die Felsen liegen im Naturschutzgebiet Schwarzwa-Schlüchttal, das wiederum Teil eines größeren Natura 2000-Gebietes ist. Falkenstein und Vesperklotz sind vom 1. Februar bis 31. Juli gesperrt. Neutouren- und Magnesiaverbot. Keine kommerziellen Kletterkurse.

Tipps und Hinweise

Für Genusskletterer lohnend sind Falkenstein und Tannholzwand, letztere mit leicht alpinen Dimensionen. Der Schwedenfelsen mit seinen Überhängen ist schon sportlicher und nichts für zaghafte Gemüter. Anfänger hingegen fühlen sich am Hagebuchfelsen wohl. Die Absicherung ist meist gut.

Anreise

Mit Bus und Bahn von Waldshut oder Tiengen (Bahnhöfe) über Gurtweil nach Witznau (Gasthaus) oder zu weiteren Haltestellen im Schlüchttal. Mit dem PKW von Schluchsee (B 500) über Seebrugg und Berau oder von Waldshut-Tiengen über Gurtweil ins Schlüchttal. Begrenzte Parkmöglichkeiten entlang der Straße. Es gibt keinen Wanderweg von den Bushaltestellen oder Parkplätzen zu den Felsen.
Wichtige Informationen
Anzahl Routen:200
Länge der Routen:bis 60 m
Schwierigkeit:3 bis 10
Gestein:Das Schlüchttal ist ein ökologisch hochwertiges Gebiet. Die Felsen und Schutthalden weisen eine besonders artenreiche Flora und Fauna auf. Auch die Geologie ist vielseitig. Die großen Felsmassive wie Schwedenfels und Falkenstein bestehen aus rötlichem Granitporphyr. Im Gebiet kommen auch Mischgesteine (Migmatite) vor, die durch einen relativ komplizierten Gesteinsbildungsvorgang aus Granit- und Gneiskomponenten entstanden sind. In den Schutthalden treten neben Granitporphyr auch umgewandelte Granit- und Gneiskomponenten auf.


Klettern im Schlüchttal © Ch. Frick


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