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Brunch auf dem Bauernhof © Peter Mesenholl
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Erster Geocache vom Haus der Natur online

Höchste Spannung garantiert… Geocaching durch das Naturschutzgebiet Feldberg



Feldberg – Die Teams vom Haus der Natur, das Naturschutzzentrum und der Naturpark Südschwarzwald, haben ihren ersten Geocache entwickelt, der seit dem 16. August online ist – HÖCHST-Spannung heißt und bietet er. Und er soll dazu beitragen, Jugendlichen und Familien das Thema Naturschutz näher zu bringen und diese moderne Form der Schatzsuche naturverträglich durchzuführen.

Ausgerüstet mit einem GPS-Gerät, das anhand von Satellitensignalen den eigenen Standort bestimmt, begeben sich Schatzsucher oder Geocacher auf eine Art elektronische Schnitzeljagd, das so genannte Geocaching. Dabei knobeln sie sich von Station zu Station bis zum Versteck des „Schatzes“. Hier gilt es, ein letztes Mal kreativ zu sein, um beim Heben des gut getarnten Behälters nicht von Unbeteiligten, den sog. „Muggeln“, beobachtet zu werden. Denn nur diejenigen, die unterwegs die Aufgaben richtig gelöst haben, verdienen es auch, Finder des Schatzes zu sein! Dann dürfen Gegenstände aus der Schatzkiste gegen Mitgebrachtes getauscht werden.

Soweit das Grundprinzip des Hobbys. „Geo“ kommt aus dem Griechischen und heißt „Erde“, „Cache“ ist Englisch und bedeutet „Versteck, geheimes Lager“. Allein in Deutschland gibt es inzwischen über 190.000 versteckte Schätze, von denen einige auch im Naturschutzgebiet Feldberg liegen. Dabei stellen gerade Schutzgebiete einerseits sehr sehenswerte Landschaften mit einer ganz besonderen Tier- und Pflanzenwelt dar, sind andererseits aber auch besonders empfindlich und schutzbedürftig. Das Geocaching wird daher von manchen Naturschützern recht argwöhnisch betrachtet, weil erneute Störungen oder gar Beeinträchtigungen sensibler Lebensräume befürchtet werden.

Das war die große Herausforderung, der sich die Teams von Naturpark und Naturschutzzentrum Südschwarzwald stellten: Geocachern auf spannende und unterhaltsame Weise die Schönheiten und Besonderheiten der Natur am Feldberg näherzubringen, sie aber auch für rücksichtsvolles Verhalten in einem Schutzgebiet zu sensibilisieren – naturverträgliches Geocaching oder Naturschutz mal anders! Zudem animiert die Verbindung aus Naturerleben und Technikeinsatz beim Geocaching gerade Kinder und Jugendliche, auf diese Weise die Natur ganz spielerisch zu entdecken und zu erkunden. Damit birgt das Geocaching nicht nur Gefahren, sondern bietet auch Potentiale, neue Zielgruppen für Umweltinformationen zu erschließen.

Herausgekommen ist eine 8 km lange Tour ab der Rinkenklause (über Hinterzarten) entlang schmaler Pfade, über windige Gipfel und mit tollen Panoramablicken, mehreren Einkehrmöglichkeiten unterwegs sowie „ganz nebenbei“ zahlreichen Informationen zum Feldberg, seiner Tier- und Pflanzenwelt, dem besonderen Klima und seiner Nutzungsgeschichte. Integriert wurde der Lehrpfad „Feldberg“, den der Schwarzwaldverein angelegt und kürzlich erst neu ausgeschildert hat.

Eingestellt ist die Geocaching-Tour „HÖCHST-Spannung“ auf der von der Deutschen Wanderjugend unterstützten und geförderten Versteckdatenbank www.opencaching.de sowie auf www.opencaching.com. Infos rund um den Geocache erhält man auch auf www.naz-feldberg.de und auf www.naturpark-suedschwarzwald.de, wo sich zudem Informationen rund um das Thema naturverträgliches Geocaching finden.

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> Erster Geocache vom Haus der Natur online (PDF, ca. 235 KB)

veröffentlicht: Fr, 02.09.2011
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